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Was sind die fünf Stufen des autonomen Fahrens?

Autor

Jannik Burkhardt

Veröffentlicht

Stell dir vor, du steigst morgens ins Auto, lehnst dich zurück und lässt dich entspannt zur Arbeit bringen, während dein Fahrzeug eigenständig durch den Verkehr navigiert. Was lange nach Science-Fiction klang, ist heute Realität. Autonomes Fahren entwickelt sich rasant und wird zu einem zentralen Baustein einer sicheren, effizienten und stressfreien Mobilität.

Dabei wird beim autonomen Fahren zwischen fünf Stufen (SAE-Level) unterschieden? Doch welche sind das und was bedeuten sie?

Dieser Beitrag erklärt dir die SAE-Level 1 bis 5 und gibt dir praxisnahe Hinweise zu Leasing, Versicherung und Fahrzeugauswahl.

Was sind die fünf Stufen des autonomen Fahrens?

Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat ein weltweit anerkanntes Klassifikationssystem entwickelt, das automatisiertes Fahren in fünf Stufen unterteilt. Diese reichen von einfachen Assistenzsystemen bis hin zum vollständig fahrerlosen Fahrzeug.

In Deutschland sind bereits Fahrzeuge bis SAE-Level 4 rechtlich zulässig, auch wenn sie bislang überwiegend in Pilotprojekten eingesetzt werden. Serienfahrzeuge mit Level 2 und erste Level-3-Systeme sind bereits heute verfügbar.

Die SAE-Stufen im Überblick

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Was bedeuten die SAE-Stufen im Alltag?

SAE-Level 1: Assistiertes Fahren

Auf dieser Stufe unterstützt dich dein Fahrzeug punktuell, etwa durch Tempomat oder Spurhalteassistent. Die Systeme erhöhen Komfort und Sicherheit, ersetzen aber keine Fahraufgabe.

  • Fahrerrolle: Du trägst jederzeit die volle Verantwortung.
  • Leasing und Versicherung: Standardmodelle ohne Besonderheiten.

SAE-Level 2: Teilautomatisiertes Fahren

Bei SAE-Level 2 arbeiten mehrere Assistenzsysteme zusammen. Das Fahrzeug hält Spur und Abstand, bremst und beschleunigt selbstständig, z. B. auf der Autobahn oder im Stau.

  • Fahrerrolle: Du musst das System permanent überwachen und jederzeit eingreifen können.
  • Leasing und Versicherung: Heute der gängige Standard bei vielen Leasingfahrzeugen, besonders beliebt bei Vielfahrern und Flotten.

SAE-Level 3: Hochautomatisiertes Fahren

Das Fahrzeug übernimmt hier in klar definierten Situationen vollständig die Fahraufgabe, beispielsweise im Autobahn-Stau bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit. Du darfst dich zeitweise vom Verkehrsgeschehen abwenden.

  • Fahrerrolle: Du musst nur auf Systemaufforderung übernehmen.
  • Haftung: Teilt sich zwischen Fahrer und Hersteller.
  • Leasing und Versicherung: Neue Tarifmodelle, besonders interessant im Premium- und E-Leasing-Segment.

SAE-Level 4: Vollautomatisiertes Fahren

Das Fahrzeug fährt komplett autonom, jedoch nur innerhalb festgelegter Einsatzgebiete oder Strecken. Ein Eingreifen ist nicht vorgesehen.

  • Fahrerrolle: Keine. Du bist Passagier.
  • Praxis: Derzeit vor allem in autonomen Shuttles, ÖPNV-Projekten und Spezialflotten.

SAE-Level 5: Vollautonomes Fahren

Das Fahrzeug kommt vollständig ohne Lenkrad oder Pedale aus und kann überall selbstständig fahren.

  • Status: Derzeit noch Zukunftsmusik für den Massenmarkt.
Werkstattmitarbeiter erklären einer jungen Kundin die Funktionen eines Level-3-Fahrzeugs

Werkstattmitarbeiter erklären einer jungen Kundin die Funktionen eines Level-3-Fahrzeugs

Welche SAE-Stufe hat mein Fahrzeug?

So findest du es zuverlässig heraus:

  • Blick ins Fahrzeughandbuch
  • Anzeige im Cockpit oder Infotainment-System
  • Hersteller- oder Leasingangaben
  • Beratung durch Händler oder Leasinganbieter

Orientierungshilfe:

  • Nur einzelne Assistenten: Level 1
  • Kombinierte Assistenzsysteme: Level 2
  • Hände weg, System fährt selbstständig: Level 3

Welche SAE-Stufe ist für Carvey-Kunden relevant?

Für die meisten Leasingkunden und Unternehmen sind aktuell vor allem diese Stufen relevant:

  • Level 2: Optimal für Pendler, Geschäftsfahrer und Flotten
  • Level 3: Ideal für Langstrecken, Stauverkehr und maximale Entlastung
  • Level 4: Perspektivisch interessant für Carsharing, ÖPNV und autonome Flotten

Je höher die Automatisierung, desto wichtiger werden flexible Leasingverträge, Software-Updates und angepasste Versicherungsmodelle.

Leasing, Finanzierung und Versicherung

Beim autonomen Fahren spielen neben dem Fahrzeug auch die Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle:

  • Level-3-Fahrzeuge sind bereits heute leasbar
  • Over-the-Air-Updates sollten vertraglich berücksichtigt werden
  • Höhere Automatisierungsstufen können Restwerte stabilisieren
  • Ab Level 3 übernimmt der Hersteller einen Teil der Haftung

Welche Stufe passt zu dir?

Die fünf Stufen des autonomen Fahrens entscheiden darüber, wie komfortabel, sicher und effizient du unterwegs bist. Während Level 4 und 5 noch Zukunft sind, bieten Level 2 und Level 3 bereits heute spürbare Vorteile im Alltag.

Wer sich früh mit den Unterschieden beschäftigt, trifft bessere Leasing- und Investitionsentscheidungen. Carvey unterstützt dich dabei, das passende Automatisierungslevel für deinen Bedarf zu finden.

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