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Bußgeldkatalog 2026: Alle Änderungen, Punkte & neue Regeln im Überblick

Autor

Anna-Marie Wagner

Veröffentlicht

Das Jahr 2026 läuft – und viele Autofahrer stellen sich die Frage: Gibt es neue Änderungen im Bußgeldkatalog? Die gute Nachricht: Grundlegende Reformen bleiben aus. Stattdessen rücken technologische Neuerungen und smarte Mobilität in den Fokus. Als digitaler Autofahrer profitierst du von mehr Klarheit und neuen Möglichkeiten, wenn du weißt, worauf es ankommt.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Änderungen 2026 wirklich relevant sind, wie sich neue Technologien auf deine Mobilität auswirken und mit welchen cleveren Strategien du entspannt und sicher unterwegs bleibst.

Bußgeldkatalog 2026: Das Wichtigste in Kürze

Bevor wir ins Detail gehen, lohnt sich ein kompakter Überblick über die zentralen Entwicklungen des Bußgeldkatalogs im Jahr 2026. So erkennst du schnell, wo Handlungsbedarf besteht und wo nicht.

  • Keine Reform des Punktesystems
  • 1–3 Punkte je nach Verstoß
  • Führerscheinentzug weiterhin bei 8 Punkten
  • Euro 6e wird Pflicht bei Neuzulassungen
  • Erweiterte Haftung für Fahrzeugsoftware ab Dezember 2026
  • Pendlerpauschale steigt auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer

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Punktesystem 2026: Kontinuität im Fahreignungsregister

Das Fahreignungsregister bleibt auch 2026 in seiner Struktur unverändert. Zuständig für die Verwaltung ist weiterhin das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Die seit 2014 geltende Systematik mit klar definierten Maßnahmenstufen wird fortgeführt.

Punktevergabe im Überblick

Maßnahmenstufen bei Punktestand

Tilgungsfristen

Ein freiwilliges Fahreignungsseminar ermöglicht weiterhin den Abbau von einem Punkt innerhalb von fünf Jahren, sofern der Punktestand maximal fünf Punkte beträgt. Umweltverstöße führen weiterhin ausschließlich zu Bußgeldern, nicht zu Punkten.

Abgasnorm Euro 6e: Neue Anforderungen für Neuzulassungen

Neben dem stabilen Punktesystem tritt 2026 eine wichtige technische Neuerung in Kraft. Ab Januar müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge die Abgasnorm Euro 6e erfüllen. Diese Norm verschärft insbesondere die Messbedingungen im realen Fahrbetrieb.

Auswirkungen für Fahrzeughalter

Für Leasinggesellschaften und Fuhrparkbetreiber gewinnt diese Norm insbesondere bei Neuanschaffungen an Bedeutung.

Erweiterte Haftung für Fahrzeugsoftware

Ein weiterer Schwerpunkt 2026 betrifft die zunehmende Digitalisierung moderner Fahrzeuge. Ab Dezember 2026 können fehlerhafte Software oder Assistenzsysteme stärker haftungsrechtlich berücksichtigt werden.

Regelmäßige Software-Updates und nachvollziehbare Wartungsprotokolle werden damit zunehmend wichtiger. Das gilt vor allem für geleaste Wagen und gewerbliche Flotten.

Werkstattmitarbeiter prüft ein Auto mit moderner Diagnosetechnik

Pendlerpauschale 2026: Steuerliche Entlastung

Neben regulatorischen Themen bringt 2026 auch steuerliche Veränderungen. Die Entfernungspauschale steigt auf 38 Cent pro Kilometer und zwar bereits ab dem ersten Kilometer.

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2025 vs. 2026: Ein Überblick über alle Änderungen

Abschließend lohnt sich ein direkter Vergleich zwischen den beiden Jahren, um strukturelle Veränderungen klar zu erkennen.

Smart unterwegs: Was Leasing und digitale Mobilität betrifft

Deine Vorteile als moderner Mobilitätsnutzer

  • Software-Management wird entscheidend: Halte Updates für Assistenzsysteme und Fahrzeugsoftware stets aktuell. Das minimiert Haftungsrisiken – besonders wichtig bei gewerblichen Flotten und innovativen Mobilitätslösungen.[4]
  • HU-Termine im Blick behalten: Überziehst du die Hauptuntersuchung um mehr als 8 Monate, kostet dich das 60 € und einen Punkt. Bei Leasingrückgaben kann das richtig teuer werden.[6]
  • Kostenplanung optimieren: Steigende Versicherungsprämien und neue Einstufungen für E-Autos und Hybride beeinflussen deine Mobilitätskosten. Plane vorausschauend und nutze digitale Vergleichstools.[8]

Handlungsempfehlungen für Autofahrer 2026

Auch wenn das Punktesystem unverändert bleibt, sollten Autofahrer 2026 einige Entwicklungen aktiv im Blick behalten. Technologische und steuerliche Anpassungen erfordern eine vorausschauende Planung.

  • Software regelmäßig aktualisieren
  • HU-Termine fristgerecht einhalten
  • Umweltplakette prüfen
  • Punktestand beim Kraftfahrt-Bundesamt abfragen
  • Steuerliche Vorteile durch die neue Pendlerpauschale berücksichtigen

Dein Fahrplan für 2026

Der Bußgeldkatalog 2026 steht für Stabilität im Sanktionssystem und Weiterentwicklung im technischen Bereich. Während das Punktesystem unverändert bleibt, gewinnen Emissionsnormen, Software-Updates und steuerliche Anpassungen an Bedeutung.

Wer Fristen einhält, digitale Systeme aktuell hält und regulatorische Entwicklungen beobachtet, bleibt auch 2026 rechtssicher und wirtschaftlich planbar mobil.

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